Garten und Kübelpflanzen

Neu Bildergalerie 15.01.2015 Video....Riesenzuwachs beim Eukalyptus

Lage in Herzfeld

Strasse im Sommer
Strasse im Sommer

Herzfeld liegt nördlich der Lippe im südlichen Münsterland und im Auslauf der Soester Börde. Benachbarte größere Städte sind Lippstadt 14 Kilometer östlich, Hamm 18 km westlich, Beckum 12 km nördlich und Soest 11 km südlich von Herzfeld

Die fruchtbare Landschaft der Soester Börde und das relativ trockene Klima begünstigten den Gartenbau und die Landwirtschaft. Das Klima in Lippetal ist gemäßigt, aber warm. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge. Selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Temperatur liegt in Lippetal im Jahresdurchschnitt bei ca. 9 °C. Innerhalb eines Jahres gibt es durchschnittlich 800 mm Niederschlag. Der niederschlagsärmste Monat ist mit 56 mm der April. Der Juli ist der niederschlagsreichste Monat des Jahres mit 83 mm Niederschlag. Der Juli ist der wärmste Monat mit einer durchschnittlichen Temperatur von 17.3 °C. Die Durchschnittstemperatur ist im Januar am niedrigsten und beträgt 1.1 °C. Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken im Jahresverlauf um 16.2 °C. Die Daten habe ich aus dem Internet, Sie entsprechen aber meinen Erfahrungen. Mein Garten liegt im Ortskern von Herzfeld. Dadurch sind die Temperaturen ca.1-2 Grad höher als im Umland.

Schattenteil
der Schattenteil

Weiter spielt das Kleinklima auf dem Grundstück eine große Rolle. So erhält der Vorgarten in Sommer eine große Wärmemenge, durch die Wärmespeicherung der Hauswand bis in die späten Abendstunden. Im Winter wird durch die Strahlungswärme der Hauswand das Kleinklima begünstigt. Der Schattenteil liegt im Winter voll im Schlagschatten des Hauses, nur am späten Nachmittag kommen ein paar Sonnenstrahlen bis zum Boden. Dadurch sind die Temperaturschwankungen nicht so groß und die immergrünen bzw. zum frühen Austrieb neigenden Pflanzen treiben nicht zu früh. Man darf die Frühlingssonne (selbst im Februar) nicht unterschätzen, da die Sonneneinstrahlung den Boden und die Pflanzen erwärmt, somit vorgetreibt, kann Nachtfrost die Gefäßbahnen einiger Pflanzen schädigen.

Der offene Teil ist umgeben von den Nachbargärten und damit den Witterungseinflüssen an meisten preisgegeben. So sind die Temperaturschwankungen, durch Sonneneinstrahlung bzw. Wind, hier am größten.

offener Teil
der offene Teil

Es gibt jedoch ganz extreme Schwankungen. Ich kann mich an Sommer erinnern die so nass und warm waren das die Schnecken sich in Massen vermehrten. Andere Sommer waren so trocken das der Boden tief und breit eingerissen war. Es gab Sommer die waren kalt und trocken oder kalt und nass. Alle Kombinationen taugen nicht für Sommerfeeling. Es hat Winter gegeben die ein besserer April waren und Winter mit anhaltenden Ostwetterlagen die bei Dauerfrost Nachts Tiefstwerte bis -20° und tagsüber Höchstwerte um die -10° hatten. An schlimmsten waren die Winter mit Kahlfrost, die manchmal bis Anfang April andauerten. Meiner Meinung nach kann man auf Dauer nur winterharte Pflanzen auspflanzen. Dazu gehören für mich auch Gehölze die mit Mulchung aus dem Wurzelstock wieder austreiben. Die "winterharten Palmen und Exoten" sind und bleiben für mich ein schönes, spannendes Experiment, das heute, durch die einfachere Wiederbeschaffung der Pflanzen (Kübelpflanzen) nicht mehr so 'dramatisch' und teuer endet.

Post Scriptum Nachsatz

Wenn Sie mit der Maus über die Fotos oder die aufgelisteten Pflanzennamen fahren und die Hand erscheint oder der Pflanzenname wird gelb so ist das ein Link zu der Pflanze.