Garten und Kübelpflanzen

Neu Bildergalerie 15.01.2015 Video....Riesenzuwachs beim Eukalyptus

Wie alles anfing

Ich will auf diesen Seiten über mein Steckenpferd, den Garten und meine Kübelpflanzen, schreiben. Alles fing damit an, daß ich mein damaliges Hobby, die Aquaristik, aus Zeit- und Kostengründen aufgegeben habe. Der Anfang war die Anschaffung eines chinesischen Roseneibischs (Hibiscus rosa-sinensis), welchen ich im Sommer als reich blühende Pflanze draußen, und im Winter im Haus gehalten habe. Die Pflanze war anscheinend nicht gestaucht, so das Sie nach dem Umtopfen im folgenden Frühjahr, ein zügiges Wachstum an den Tag legte und unermüdlich blühte. Mein Interesse war geweckt und so suchte ich in Buchgeschäften und Büchereien nach weiterführender Literatur. Die Schwerpunkte in den Büchern waren Schädlinge, Gießwasser und Substrat. Das Überwintern wurde nur kurz in etwa so: "Die Pflanze möglichst kühl und hell stellen, das Gießen einschränken, die Pflanze aber nicht austrocknen lassen" behandelt.

Strelitzie
Strelizienblüte

Mitte der 1990er Jahre kam ich durch meine Kinder mit dem Internet in Berührung. Dies war für mich eine interessante Erfahrung. Es gab Exoten-, Garten- und Pflanzenseiten bzw. Shops, die Beschreibungen zum Thema Überwinterung boten, die in Büchern nicht oder nur vage behandelt wurden. Auch das Auspflanzen von Exoten wurde beschrieben. Meine ersten Auspflanzversuche endeten - abgesehen von den Ausnahmen: Hanfpalme(Trachycarpus) (ca. 10 Jahre gelungen), Bitterorange Poncirus trifoliata bis heute (2014) und einigen anderen - als Pleite. Das viel gepriesene "den Grund des Pflanzloches mit groben Sand oder Kies füllen" ist für mich aus heutiger Sicht falsch. Das Argument, daß so Wasser schneller abläuft, stimmt nur bedingt, da sich bei gesättigten Böden das Wasser auch dort sammelt. Ich mische heute Kies der Körnung 8mm großflächig unter und habe damit zwei Vorteile: erstens der Boden verdichtet sich nicht, zweitens bleibt der Boden feucht (die Kapillarwirkung wird unterbrochen) und wird nicht naß. Da man aus Fehlern lernt, habe ich weiter probiert und es ist mir sogar gelungen einige ausgepflanzte Pflanzen über die Winter 2009-2013 zu bringen. Bis zu dem Winter 2009/2010 war die Überwinterung der Ausgepflanzten recht einfach, da es keine langen und sehr kalten Dauerfrostperioden gab. Da ich für die Kübelpflanzen als Überwintungsquartier nur kalte und helle oder warme und dunkle Stellplätze habe, sind mir aufgrund der langen Überwinterung, in den Wintern 2009-2014, etliche Pflanzen eingegangen. Durch die teilweise dichte Schneedecke auf den Stegplatten waren meine hellen Plätze über länger Zeit recht dunkel. Einen Teil der Pflanzen habe ich verloren, weil ich in etwas wärmeren Perioden die Nerven verlor und zu viel gegossen habe, zum anderen habe ich aus Angst vor Übernäßung und Verpilzung wärend der Kälteperioden zuwenig gegossen . Meine Erkenntnis aus diesen Wintern, es ist ein schönes Hobby mit Pflanzen zu experimentieren, es gibt jedoch keine allgemeingültige Gebrauchsanweisung . Die von mir gemachten Erfahrungen beschreibe ich bei den Pflanzenvorstellungen (im linken Menü).

Die Angaben zur Haltung, Pflanzung, Überwinterung und Härte beruhen auf meinen eingen Erfahrungen. Sie sind nicht allgemein gültig, da Bodenbeschaffenheit, Kleinklima, und Witterungseinflüsse sich überall unterscheiden. So ist meine erste Hanfpalme(Trachycarpus) , die als ein-jähriger Sämling ausgepflanzt wurde, nach ca. 10 Wintern ohne besonderen Schutz im Winter 2009/2010 durch den Dauerfrost schwer geschädigt worden. Die Erholung im Sommer reichte nicht zur Regeneration, so daß sie im darauffolgenden kalten Winter erfror. Ein anderes Beispiel (Cordyline australis) die Keulenlilie, ich hatte sie im Sommer 2011 windgeschützt und halbschattig in den Garten gestellt. Da Frühjahr und Sommer sehr nass und kalt waren und man kaum Gießen musste, achtete ich nicht auf die Pflanzen, war jedoch verwundert das sie nicht wachsen wollten. Beim Einräumen stellte ich fest, daß der Blattschopf von innen verfault war. Zu meinem Glück trieben die Cordylinen im nächsten Frühjahr an der Basis wieder aus.

Blüte Sauerorange
Blüte Bitterorange

Auch wenn es so aussieht als ob ich nur Exoten mögen würde, unsere Gartenpflanzen haben einen unschlagbaren Vorteil, sie kommen mit unserem Klima zurecht und blühen bzw. fruchten ausgezeichnet. Es ist ein fantastisches Ereigniss, wenn z.B. der Rittersporn (Delphinium) seine Blütenähren öffnet, oder Flieder (Syringa) im Frühjahr wie eine lila oder weiße Wolke blüht.


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